Guthier zum Weltcup nominiert!

 

Cedric Guthier von der TSG Bad König ist zur 3. Weltcuprunde in Cesis (Lettland) vom 25.-27.08.2017 nominiert worden.

 

Dies ist zudem sein erster Einsatz für Deutschland auf internationaler Ebene. Gelaufen werden die Disziplinen Mittel, Staffel und Sprint (Qualifikation + Finale).

 

In der Staffel "Germany 2" ist er auf der dritten Position gesetzt und läuft somit hinter den erfahrenen Nationalläufern Marvin Goericke (Berliner TSC) und Philipp Müller(Post SV Dresden).

 

Cedric hat über Ostern bereits ein zehntägiges Trainingslager in Lettland in teils ähnlichem Gelände absolviert, die Weltcupläufe bieten dem ganzen Team zudem eine gute Möglichkeit sich in so speziellen Gelände international zu vergleichen, und weiter Erfahrungen für die WOC(World Orienteering Championships) 2018 in Lettland zu sammeln.

 

Während das Gelände der Walddisziplinen typisch steil und grün ist gilt es beim Sprint die richtigen Routenwahlentscheidungen zu treffen und trotz hohem Tempo einen klaren Kopf zu behalten.

 

Text: EG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit Cedric Guthier zur Weltcup-Nominierung

 

 

 

 

 

Lieber Cedric, erstmals wurdest Du für die Teilnahme an einem internationalen Wettkampf im Nationaltrikot nominiert. Du wirst vom 25. bis zum 27. August mit dem Team nach Lettland reisen, um beim Weltcup zu starten.

 

 

 

Wie zufrieden bist Du mit der Frühjahrssaison? Konntest du Deine Ziele erreichen? Was war bisher dein größter Erfolg dieses Jahr?

 

 

 

Mit meiner Frühjahrsaison bin ich nur bedingt zufrieden: Zwar konnte ich in der neuen Trainingsumgebung in Darmstadt die nötigen Umfänge und somit die Physis für den Wechsel in die Elite strukturiert realisieren und auch meine O-Technik durch mehrere Trainingslager in Lettland, Österreich und im franz. Jura verbessern.

 

 

 

Nach dem Trainingslager in Lettland fing ich mir leider eine Borreliose ein, wodurch ich mein Training für ca vier Wochen reduzieren musste. Bei den nationalen Meisterschaften Sprint und Mittel konnte ich so nicht die gewünschte Leistungen abrufen.

 

Mein Hauptziel, das Anknüpfen an die nationale Elite und die Nominierung für einen Internationalen Wettkampf, konnte ich zwar erreichen, doch

 

Mein größter Erfolg in diesem Jahr war sicherlich der 4. Platz bei den Hochschulmeisterschaften und die Nominierung zum Weltcup.

 

 

 

 

 

Konntest Du in der Sommerpause trotz Klausurenvorbereitung und Prüfungsphase bei einem internationalen Mehrtagewettkampf starten?

 

 

 

Durch Langfristige Planung hat mich die Prüfungsphase nur bedingt im Training beeinflusst. So konnte ich dennoch bei mehreren WRE im Rahmen der Schweizermeisterschaften Sprint&Lang und den zwei Etappen derTyrol5Days in Österreich starten. Nach dem Weltcup sind zwei weitere nationale OL-Wochenenden und Training in der Schweiz geplant. Denn dort findet auch das Weltcupfinale Anfang Oktober statt.

 

 

 

 

 

Was erwartest Du vom Lettischen Gelände? Welche Herausforderungen werden auf die Läufer zukommen und welche Orientierungstechniken hältst Du für relevant?

 

 

 

Vom Lettischen Gelände erwarte ich auf jeden Fall, dass es anspruchsvoll wird. Bei Mittel und Staffel wird es sehr steil und grün, wo man sich genau überlegen muss welche Route man wählt um die Übersicht nicht zu verlieren oder Steckenzubleiben. Im flacheren und offenen Teil hingegen ist Tempo und Kompasseinsatz gefragt. Bei der Sprintdistanz hingegen erwarte ich ein sehr schnelles und unübersichtliches Rennen, wo es gilt die richtigen Routen zu erkennen und sauber umzusetzen, ohne sich von Sperrgebieten oder anderen Läufern verwirren zu lassen.

 

 

 

Was ist Dein Ziel für deinen ersten Lauf im Deutschlandtrikot?

 

Mein Ziel ist vor allen zufrieden mit meinem Lauf zu sein und Erfahrungen für weitere Einsätze zu sammeln.

 

 

 

 

 

Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg bei deinem ersten internationalen Einsatz und drücken die Daumen, dass nicht zu viele Zäune im Weg stehen und das Trikot nicht ganz kaputt geht ;)

 

Sabine Rothaug

 

OL Öffentlichkeitsarbeit beim HTV