Tyrol5Days-E4&E5

 

Vom 10.-15.Juli fand mit den Tyrol5Days in Österreich einer der größten OL-Mehrtageläufe in Mitteleuropa statt. Vertreten waren ca.1400Teilnehmer aus 35 Nationen. Insbesondere viele skandinavische Vereine nutzten die Möglichkeit auf dieses interessante und anspruchsvolle Gelände in den Sommerferien. Die ersten drei Etappen fanden im Wipptal, südlich von Innsbruck in Steinach am Brenner und auf der Bergeralm statt.

 

Während die meisten der 65 Deutschen Teilnehmer schon die ganze Woche über vor Ort waren ging es für uns TSGler erst zu den letzten beiden Etappen in Imst und Obtarrenz nach Österreich. Nach langer Fahrt endlich angekommen ging es gleich mit dem Shuttlebus zum WKZ, wo auch der Zieleinlauf war. Weiter ging es dann , Oh Schreck, mit dem Sessellift über 400Höhenmeter rauf zum Start der Mitteldistanz. Die Fahrt war aufgrund des Nieselregens etwas unangenehm und wurde nach oben merklich kühler, doch versprach das sehr steile und felsige Gelände anspruchsvolles Orientieren und viele (negative) Höhenmeter bereitzuhalten.

 

Im Internationalen Teilnehmerfeld wurde Michael mit knapp 2Minuten Rückstand 3.in der Klasse M50. Cedric erkämpfte sich mit einem nicht ganz fehlerfreien Lauf den 21. Rang und landete daher im Mittelfeld der starken skandinavischen Konkurrenz in der Eliteklasse, welche die Wettkämpfe in Vorbereitung aufs Weltcupfinale Anfang Oktober nutzte. Jana, die erstmals einen Lauf in alpinen Gelände bestritt, errang in der Klasse D16 den selben Platz .
Nach einer regnerischen Nacht im Zelt ging es mit dem Shuttlebus zur Langdistanz. Das Gelände dort war nicht so felsig wie am Vortag, jedoch dichter bewachsen und die Strecken hatten deutlich mehr (positive) Höhenmeter als am Vortag.
Michael lief eine sehr gute erste Hälfte, doch in der zweiten machte er einen größeren Fehler, wodurch er trotz der schlussendlich nur zwei Minuten Rückstand im engen Feld 7. wurde.

Cedric wurde 20. auf einer sehr anspruchsvollen Strecke und erzielte damit sein bisher bestes World-Ranking-Ergebniss.

 

Trotz kleineren Fehlern verbesserte sich Jana gegenüber dem Vortag deutlich und wurde 12. in dieser Etappe.

 

Abschließend kann man sagen das dieser und andere Läufe mit internationalem Teilnehmerfeld in anspruchsvollen Gelände sehr eine wertvolle Erfahrung sind und es noch jede Menge zu lernen gibt. Gerade die Vielfalt an Landschaften und Sprachen ist es was den Orientierungslauf ausmacht und es sich für solche auch lohnt die im Verhältnis zu anderen Sportarten teils langen Anfahrtswegen in Kauf zu nehmen.

 

Text: JK&CG

Fotos: Veranstalter