Deutsche Hochschulmeisterschaften und 24h OL Etterwinden

Den Startschuss zu diesem anstrengenden und sonnendurchfluteten Wochenendes über Christi Himmelfahrt bildeten die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Einzel und in der Staffel welche in der Eifel von der Sporthochschule Köln ausgerichtet wurden.

 

Für die TU Darmstadt startend erkämpfte sich Elisabeth Schintgen den 12. Platz über die Distanz von 5,3km,175 Höhenmetern und 16 Kontrollpunkten. Im Einzellauf der Männer konnte sich Cedric Guthier (TU Darmstadt) gegen mehrere Bundeskaderathleten durchsetzen und erreichte mit knapp zwei Minuten Rückstand auf Bronze (Laufzeit 50:40min) den 4. Rang.

 

Im Rahmenlauf benötigte Michael Thierolf für dieselbe Strecke aufgrund mehrerer Fehler 60Minuten.

 

Freitags erfolgte das Staffelrennen im diffusen Waldgebiet um den Hochseilgarten von Nettersheim, wo durch komplizierte Streckenlegung viele Teilnehmer hohe Zeitverluste zu beklagen hatten.

 

Von der Eifel ging es für Elisabeth und Cedric weiter zum 24-Stunden-Orientierungslauf im Thüringer Wald.

 

Hier messen sich alle zwei Jahre Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt bei der weltlängsten Orientierungslauf-Staffel. Gelaufen wird in 6er Teams, der Startschuss ist traditionell um 9Uhr und gewonnen hat wer nach 24h die meisten Strecken absolviert hat.

 

Im Gegensatz zu anderen Staffelläufen herrscht keine Vereinspflicht, wodurch viele bunt gemischte Staffeln unter Spaßnamen ins Rennen gehen.

 

Von der TSG Bad König startete Robert Weigold mit der hauptsächlich bayrischen Staffel „Spaß im Wald“ und Elisabeth Schintgen mit der Staffel „Halleluja“ aus Halle in Sachsen-Anhalt.

 

Für den hessischen D-Kader komplettierten Cedric Guthier und Jana Kunkelmann in der 12h-Wertung die „Einhornarmee“. Trotz, oder vielleicht gerade wegen der hohen Temperaturen war die Motivation groß, und alle schlugen sich wacker. Während die 24h-Läufer die Nacht hindurch liefen wurden sie von den fleißigen 12h-Läufern sowie dutzenden von freiwilligen Helfern rundum versorgt.

 

Damit geht für uns eine anstrengende erste Saisonhälfte zu Ende, da von der TSG niemand den weiten Weg zum Bundesranglistenlauf beim deutschen Turnfest in Berlin kommende Woche auf sich nimmt.

 

Erschöpft, aber glücklich mit den erbrachten Leistungen ging es nun auf den Heimweg um sich auszuruhen.

 

Text: CG